07/07/2010 - 17:31
suedkurier.de meldet:
Während die isländische Vulkanasche den Luftverkehr in ganz Europa lahmlegte, gab es über Süddeutschland zeitweise kein Flugverbot. Nach Recherchen dieser Zeitung wurden am 20. April unter anderem Zürich-Flüge in der kritischen Höhe unterhalb von 6000 Metern nicht – wie vom Bundesverkehrsministerium zwingend vorgeschrieben – auf Sicht, sondern als Instrumentenflug vorgenommen. Wie das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) gegenüber dieser Zeitung erklärte, hatte Berlin auf Arbeitsebene der Schweizer Skyguide hierfür offenbar eine mündliche Ausnahmegenehmigung erteilt. Demnach hatte zwar für den deutschen Luftraum die strenge Sichtflugregelung bestanden. Diese „galt aber nicht für den an die Schweizer Flugsicherung Skyguide delegierten Luftraum in Süddeutschland, wo die Skyguide in Absprache mit der DFS die gängigen Instrumentenverfahren anwendete,“ erklärte Bazl-Sprecher Daniel Göring. Das Bazl hatte den Schweizer Luftraum am 20. April um 8 Uhr wieder freigegeben.
Quelle: http://www.suedkurier.de/news/brennpunkte/politik/Flugsicherung-Skyguide...

Bild-Quelle: http://www.flickr.com/photos/dspictures/188015710/
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